Keine Angst vorm Rosen Schneiden

Date 15. März 2009

Alle jene, die nicht mehr ruhig sitzen bleiben können und endlich aus dem Winterschlaf hervorkriechen wollen, können bereits mit dem Rosen schneiden beginnen. Wies funktioniert habe ich bereits letztes Jahr beschrieben.

Jedenfalls braucht man nicht zu zaghaft an die Sache herangehen, die Hauptsache ist, dass sie überhaupt geschnitten werden. Bodendeckerrosen werden bei mir sogar mit der Heckenschere “gemäht”. Wichtig ist allerdings, dass man die Rosen auslichtet, d.h. vom alten Holz befreit, denn dort könnten sich Pilze breit machen. Bei älteren Rosenbeständen ist oftmals ein Verjüngungsschnitt notwendig. D.h. man schneidet die älteren Triebe weit zurück oder gänzlich weg, somit können sich wieder neue junge Triebe von unten her bilden.

Zecken entfernen

Date 13. März 2009

Aktuell gibt es zwar noch keine Zeckengefahr, aber ich bin gerade über einen Artikel im webStandard gestoßen, der das Entfernen von Zecken zum Thema hat und diesen möchte ich niemandem vorenthalten.

Auch die Zecke ist ein Lebewesen. Primär gilt also das Spinnentier nicht zu quälen, quetschen, verbrennen oder mit Öl oder Klebstoff zu ersticken versuchen. Der Wirt Mensch wird davon nachhaltig profitieren, denn im Todeskampf sondert die Zecke gerne ihren verseuchten Speichel ab.

Nicht mit roher Gewalt

Das Entfernen von Zecken erfordert eine Menge Fingerspitzengefühl. Pinzetten, Zeckenzangen, Zeckenschlingen oder Zeckenkarten bieten sich als Tatwaffen an und entscheiden mit über Erfolg oder Misserfolg der todbringenden Aktion. Am einfachsten rückt man dem gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus) mit einer Splitterpinzette, einer feinen, L-förmig gebogenen Pinzette, zu Leibe. Zeckenzangen haben laut Experten zu dicke Greifbacken und führen eher zur Zerquetschung der Zecke, mit nachfolgender Freisetzung krankmachender Erreger. Kreditkartenförmige Zeckenkarten besitzen an einer Ecke eine Einkerbung. Diese dient als Mittel zum Zweck, jedoch ist die Entfernung einer Zecke meist erst bei Stecknadelkopfgröße von Erfolg gekrönt.

Dem Anwender bleibt die Qual der Wahl. Hat er sich jedoch einmal entschieden, dann setzt er das jeweilige Gerät unmittelbar über der Haut an und entfernt die Zecke unter leichtem Zug nach oben. Fast jede Zecke lässt unter diesen Umständen von ihrem Opfer ab und ist dann problemlos entfernbar.

Vorsichtiges Rütteln, um den mit dem Widerhaken besetzten Saugrüssel zu lockern, ist ebenso erlaubt, wie leichtes Drehen. Die Zecke jedoch im oder gegen den Uhrzeigersinn um 180 Grad oder mehr zu bewegen, bringt gar nichts, denn das Mundwerkzeug der Zecken besitzt kein Gewinde. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei diesem Versuch der gesamte Kopf der Zecke oder zumindest Teile des Mundwerkzeuges im Körper des Wirts verbleiben, ist sogar ziemlich hoch.

Frage des Zeitpunkts

Sobald eine Zecke satt ist, fällt sie in aller Regel ohne Zutun des Menschen ganz von alleine ab. Trotzdem lohnt es Zecken frühzeitig nach ihrer Entdeckung zu entfernen. Mit ihrer Verweildauer erhöht sich nämlich auch die Gefahr der Übertragung krankmachender Mikroorganismen. Wer rasch handelt, gibt Borrelien beispielsweise kaum eine Chance in die Blutbahn des Menschen vorzudringen. Diese Bakterien halten sich im Darm der Zecke auf und benötigen für eine Invasion mindestens vier bis sechs Stunden. FSME-Viren gelingt das in wesentlich kürzerer Zeit.

Übrigens Zecken beißen nicht. Genauer betrachtet stechen sie nicht einmal. Eigentlich ist es mehr ein Festsaugen, ein sich Hineingraben in die Haut mit Hilfe von Mundzangen. Dabei bildet sich eine kleine Senke, die mit Blut gefüllt, der Schildzecke als Nahrungspool dient. Während der Holzbock im Anschluss seine Mahlzeit genießt, sondert er permanent Speichel ab. Dieser besitzt eine gerinnungshemmende und betäubende Wirkung. Kein Wunder also, dass der Wirt seinen Parasiten über längere Zeit oft gar nicht bemerkt. (Regina Philipp, derStandard.at, 12.03.2009)

Zuguterletzt gibt es hier noch ein kurzes Video: Zecken entfernen

Schlechtwetterprogramm ;)

Date 13. März 2009

Nachdem sich das Wetter ja nicht zu bessern scheint, habe ich ein paar Fernsehtipps rausgesucht.
  • WDR um 8:20, Fr, 13. März: ‘Planet Wissen: Die Welt der Gärten – Von der Sehnsucht nach dem Garten Eden’
  • BR um 6:00, So, 15. März: ‘Querbeet durchs Gartenjahr’
  • WDR um 18:20, Do, 19. März: ‘Servicezeit: Wohnen & Garten’
  • BR um 19:00, Mo, 23. März: ‘Querbeet durchs Gartenjahr’
  • ARD um 16:30, So, 29.03.2009 - ARD-Ratgeber: Heim + Garten

Sommerblumen aussäen

Date 9. März 2009

Wie der Titel verrät, habe ich heute meine Sommerblumen im Glashaus in Pikierkisten ausgesät. 10 Gramm Zinnien scharlachrot, 5 Gramm Zinnien rosa, 5 Gramm Zinnien gold und die besagten Rudbeckia Cherry Brandy. Weiters hatte ich noch Samen von Verbena bonariensis, nicht winterharten und winterharten Rudbeckien und Scabiosen.

Jede Menge Schneefall

Date 22. Februar 2009

Der ganze Garten ist von Schnee bedeckt und der Winter hat den Garten noch fest im Griff. Letztes Jahr um diese Zeit konnte ich bei 18 Grad  und Sonnenschein schon Hortensien und etwas später die ersten Rosen schneiden. Die müssen heuer wohl noch etwas warten. Um einen Eindruck vom Garten im Winter zu erhalten habe ich hier zwei aktuelle Fotos.

Um aber auch im Winter nicht ganz untätig zu bleiben habe ich heute begonnen, zwei Sorten Rudbeckien (Sonnenhüte) im Glashaus auszusäen. Erfahrungsgemäß brauchen die Rudbeckien etwas länger als andere Sonnenblumen um zu keimen. Mit den Zinnien werde ich wohl noch zwei bis drei Wochen warten um sie – unter Glas – vorzuziehen.

Sommerblumen, neue Sorten

Date 27. Januar 2009

rudbeckia-cherry-brandyIn den Wintermonaten wird gerne in sämtlichen Gartenzeitschriften und Katalogen geblättert. Schließlich will man ja u.a. auch immer auf dem neuesten Stand bleiben was Pflanzensorten betrifft. So habe ich bei Thompson & Morgan den neuen Sonnenhut Cherry Brandy entdeckt. Diese Sorte ist zwar leider nur einjährig, besticht aber durch die rote Farbe. Einjährige Sommerblumen im Garten bieten den Vorteil, dass auch in der “Übergangszeit” im August viel Farbe im Garten vorhanden ist.

T&M ist es gelungen, den allerersten rot-blühenden Sonnenhut zu züchten. Buschige, kräftige Pflanzen produzieren viele attraktive, kirschrote Blüten, die unabhängig vom Wetter den ganzen Sommer über bis zum ersten Frost blühen.

Ich könnte mir heuer also gut vorstellen, das rote Zinnienbeet durch diesen neuartigen Sonnenhut zu ersetzen. Dazu sollte man den Samen vermutlich Ende Februar im Gewächshaus aussäen. Rudbeckien sind normalerweise leicht anzubauen. Am besten wäre es beim Pikieren immer drei Pflanzen zusammenzugeben. So fällt die Blüte im Sommer sehr üppig aus. Und sobald die Gefahr des letzten Frostes gebannt ist, setzt man die neuen Sonnenhüte in Gruppen in Abständen von ca. 20 cm.

Wintermonate stehen vor der Tür

Date 5. November 2008

Der erste Anlauf mit dem Tagebuch ist etwas zaghaft verlaufen. Anfangs ist es noch leicht gefallen den Tagesverlauf niederzuschreiben. Allerdings kam dann die Zeit, wo die Gartenarbeit etwas mehr Aufmerksamkeit beanspruchte und schon war das Tagebuch nicht mehr an erster Stelle. Der Garten geht natürlich vor. Trotzdem gehört das Tagebuch auch zum Gartendasein. Immerhin will man ja wissen, wann man letztes Jahr die Rosen geschnitten und wann gedüngt hat. Wann Zwiebel eingelegt wurden und wann Samen ausgesät wurden. So kann man durch die Erfahrung lernen und sie weitergeben.
Ganz vorbei ist es mit der Gartenarbeit allerdings noch nicht, da das Wetter einfach viel zu traumhaft ist, für diese Jahreszeit (Immerhin 15 °C). So werden noch einige Dinge erledigt, die sonst auf das Frühjahr verschoben werden würden.
Carpe diem! – Nutze den Tag!

Viel zu tun

Date 19. Juni 2008

Tatsächlich ist, wie es mir scheint, der Juni sehr arbeitsintensiv. Deshalb blieb das Tagebuch in den letzten Tagen unberührt. Die Lilienblüte hat bereits begonnen und die nächsten Fotos folgen bestimmt.

Steppenkerzen, davor Rosen und Frauenmantel

Date 7. Juni 2008

Jetzt ist es soweit, die Steppenkerzen haben begonnen aufzublühen. Steppenkerzen lieben einen trockenen, sonnigen Standort. Letzten Herbst bekamen sie außerdem eine dicke Schicht Kompost.

Von der anderen Seite aus sieht man die Rose Graham Thomas vor einer Reihe Frauenmantel. Im Hintergrund ragen Steppenkerzen empor.

Pfingstrosenblüte

Date 1. Juni 2008

Einfach ein Traum ist zur Zeit die Pfingstrosenblüte. Dazu gesellen sich jetzt alle Rosen, Fingerhüte und und und.

Rosen New Dawn (weiß) und Constance Spry

Fingerhüte

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